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    SAP gibt im Wartungsstreit nach

    WALLDORF (dpa-AFX) - Europas größter Softwarehersteller SAP gibt im Streit um Wartungskosten nach.
    Nachdem sich Kunden in den Stammmärkten Deutschland und Österreich gegen höhere Preise für die Wartung ihrer Software gewehrt hatten, nahm SAP am Donnerstag einen Teil der angekündigten Neuerungen zurück. So soll der qualitativ höherwertige und teurere Enterprise Support die bisherige Standardwartung in Deutschland und Österreich nicht mehr ersetzen. Beide sollen nebeneinander angeboten werden. Zudem sollen die Preisobergrenzen für die Wartung 2010 für bestehende Enterprise-Support-Verträge nicht steigen.
    "Das neue Support-Modell der SAP ist die direkte Antwort auf die vielen Gespräche, die wir mit unseren Kunden und Anwendervereinigungen geführt haben", sagte SAP-Chef Leo Apotheker. "Wir haben dabei die Rückmeldungen und Vorschläge unserer Kunden weltweit berücksichtigt." Mit dem ab 2010 gültigen Wartungsmodell können sich nun auch deutsche und österreichische Kunden, wie alle Kunden weltweit, für eine Option entscheiden. Bei der Standard-Wartung gilt 2010 ein maximaler Wartungssatz von 18 Prozent der Lizenzgebühr. Erhöhungen der Vergütung sind künftig gemäß vertraglichen Vereinbarungen möglich. Bei Enterprise Support bleiben bestehende Wartungssätze unberührt. Ein Umstieg auf SAP Enterprise Support zu den derzeitigen Konditionen ist für deutsche und
    österreichische Kunden noch bis zum 15. März möglich. Danach steigt der Satz automatisch auf 22 Prozent./fn/sk


    Quelle: (http://www.cio.de/2220410/ Meldung vom 14.01.2010 15:24 Uhr)

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