Young Professional Days 2017

Die PTSGroup veranstaltet am 21. und 22. September zum ersten Mal die Young Professional Days. Diese richten sich an Studenten, Absolventen sowie Quereinsteiger mit bis zu drei Jahren Berufserfahrung die ein Berufseinstieg in der IT- und Innovationsbranche interessiert. Durch Workshops, Networking und eine professionelle Potentialanalyse können die Teilnehmer herausfinden, ob ihnen die Arbeit in der IT-Branche gefällt und ob sie dafür geeignet sind.

Die Young Professional Days – Kompetenzen und Perspektiven entdecken

Für viele ist nach dem Studium oder der Ausbildung nicht direkt klar, mit welcher Position oder bei welchem Unternehmen sie in die Berufswelt starten wollen. Daher stehen zwei Aspekte im Fokus des anderthalb tägigen Programms: Zunächst können die Bewerber an einer professionellen Potentialanalyse teilnehmen. Mit Hilfe der individuellen Potentialprofile können die zukünftigen Entwicklungs- und Karrierechancen der Kandidaten abgeleitet werden. Außerdem werden die Teilnehmer einen Einblick in Beratungs- und Entwicklerberufe erhalten und die PTSGroup als Arbeitgeber besser kennenlernen. Mit den Young Professional Days wollen wir auf unser neues Young Professional Program aufmerksam machen.

Das Young Professional Program – Berufseinstieg leichtgemacht

Das Young Professional Program ist eine konzeptionelle Neugestaltung unseres bereits fünf Jahre erfolgreichen Trainee-Programms. Der Berufseinstieg wird Absolventen dadurch erleichtert. Sie werden nicht einfach „ins kalte Wasser geschmissen“, sondern nach und nach an herausfordernde Projekte und Aufgaben herangeführt. Die Inhalte des Young Professional Programs wurden bedürfnisorientierter an die einzelnen Stellen angepasst. Die Dauer wurde auf ein halbes Jahr verkürzt, danach sind die Berufseinsteiger bestens gewappnet, um als Junioren durchzustarten. Beliebte und erfolgreiche Module bleiben den TeilnehmerInnen erhalten. So beinhaltet das Programm weiterhin einen persönlichen Mentor, Coachings sowie einen YPP-Koordinator. Young Professional-Stellen werden in den Bereichen Consulting und Development angeboten. Somit haben Berufseinsteiger mit wenig Erfahrung die Chance, die Arbeit bei der PTSGroup kennenzulernen und zu schauen, ob der Job als Berater oder Entwickler wirklich zu ihnen passt und welche Perspektiven sich eröffnen.

Wissenswertes

Die Young Professional Days richten sich an Absolventen aller Studienrichtungen. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Teilnehmerzahl ist jedoch begrenzt. Auf der Website ypd.ptsgroup.de gibt es nähere Informationen zu dem Ablauf sowie zu dem Young Professional Program. Außerdem können sich die Interessenten durch das Hochladen ihres Lebenslaufes direkt dort bewerben.

 

PTS Akademie 2017 – Die beste Akademie bisher?

„Was bedeutet die Nummer auf meinem Namensschild?“ Bei der Verteilung der Namensschilder am Morgen des 9. Juni 2017 gab es unter Kollegen und Teilnehmern der diesjährigen PTS Akademie einige Fragezeichen. Und warum eigentlich Namensschilder? Kennen wir uns nicht alle persönlich? Doch schnell stellte sich heraus, dass es da einige Kollegen gab, bei denen man gar nicht so genau wusste, wer sie eigentlich sind. Kollegen, die den Rest des Jahres in ganz Deutschland verstreut arbeiten und nur selten nach Bremen kommen. Doch wenn die PTS Akademie ansteht, dann kommt die ganze Mannschaft zusammen.

Das Nummernrästel löst sich

Jede PTS Akademie ist einzigartig. Und so war auch dieses Jahr wieder etwas Besonderes geplant. Der Fokus der Akademie lag nicht nur auf dem zuvor stattgefundenen Hackathon, auch das Unternehmen selbst und seine Entwicklung waren Thema der diesjährigen PTS Akademie. Wie arbeiten wir? Womit arbeiten wir? Was erwartet uns in der Zukunft? Was können wir verbessern? In einem abwechslungsreichen Zirkeltraining näherten sich die Teilnehmer diesen und weiteren Fragen unter Anleitung von Experten. Wer diese Experten waren? Die PTSler selbst natürlich!

Hackathon – Das Gewinnerteam heißt „Raumbuchung“

Ein Highlight der PTS Akademie 2017 war die Vorstellung Hackathon-Ergebnisse und die anschließende Wahl des Gewinnerteams. Vier Gruppen präsentierten, was für Prototypen sie in den vergangenen zwei Tagen entwickelt hatten. Unter dem Motto „Digitalisierung für unseren Business-Alltag“ entstanden vier ganz unterschiedliche Prototypen: ein intelligentes Zutrittssystem, ein smarter crowd-driven RSS-Feed, ein Home-Office-Assistent und ein Raumbelegungs- und Raumbuchungssystem. Den Sieg konnte sich in einer knappen Abstimmung das Team „Raumbuchung“ sichern. Ihr Lichtsystem mit farbwechselnden LEDs (je nach Raumbelegung) und die dazugehörige Raumbuchungsanwendung überzeugten das Publikum am meisten.

„Der Hackathon hat tolle Ergebnisse geliefert und gezeigt, wie viel man in nur zwei Tagen erreichen kann.“, meint Jan, der den Hackathon als IoT-Experte und Berater für die Teams begleitet hat.  

Quizshow statt trockener Vollversammlung

Eine klassische Vollversammlung? Viel zu langweilig! Statt trockenen Zahlen und Fakten zu lauschen, konnten die PTSler bei der Vollversammlung selbst aktiv werden. Ganz im Stile des Publikumsjokers von „Wer wird Millionär“, beantworteten die Mitarbeiter der PTSGroup Unternehmensfragen aus unterschiedlichen Kategorien. Währenddessen nahm ein Vorstand nach dem anderen auf dem imaginären „heißen“ Stuhl Platz und stellte dort unter Beweis, wie gut er mit den Zahlen der PTSGroup vertraut ist. Wie hoch war unser Umsatz in 2016? Wie viel Kaffee trinken die PTSler in einem Jahr? Wie hoch ist der Frauenanteil bei der PTSGroup? Die Antworten sorgten nicht nur für die ein oder andere Überraschung (der Kaffeekonsum ist wirklich sehr hoch), sondern auch für viele Lacher.

PTS Akademie überzeugt mit immer neuen Ideen

Beim anschließenden Sommerfest kristallisierte sich eins schnell heraus: Die PTS Akademie befindet sich in einer immer weiter ansteigenden Qualitätskurve. Sowohl das Zirkeltraining als auch der Hackathon und die Quizshow kamen bei den PTSlern gut an und sorgten für reichlich neue Erkenntnisse.  Auch Vorstand Marc Trümper war vom Tag und der Motivation der Kollegen begeistert: „Ich muss feststellen, dass das wirklich ein gelungener Tag war. Die Gesichter der Kollegen strahlten – ich glaube, dass es für alle Beteiligten ein gutes Ding war.“

 

PTSGroup digitalisiert die Bremer Herzolympiade – Smartphone statt Stift und Papier

Die PTSGroup war bei der vierten Bremer Herzolympiade doppelt am Start: Zum einen mit dem Firmenteam, zum anderen digital mit einer eigens für die Olympiade entwickelten App. Lange Wartezeiten, fehlende Transparenz und eine manuelle Auswertung der Ergebnisse gehören nun der Vergangenheit an. Die Bremer Herzolympiade ist in der Zukunft angekommen.

Digitalisierung als Auftrag: „Das geht anders!“

Nach der Herzolympiade 2016 blieb dem Firmenteam der PTSGroup nicht nur die gute Platzierung im Gedächtnis. Das Team bemerkte auch die organisatorischen Herausforderungen, mit denen sich die Veranstalter der Herzolympiade auseinandersetzen müssen. Bei der Erfassung der Teamergebnisse waren die Schiedsrichter der zwölf Stationen auf Stift und Papier angewiesen. Dementsprechend lange dauerte auch die manuelle Auswertung der Punkte und die Bekanntgabe der Platzierungen im Anschluss an die Veranstaltung. „Dadurch ließ die Laune und Motivation der Teilnehmer drastisch nach“, erinnert sich Christian Lamare, Vorstand der PTS IT Services AG. Einen Zwischenstand über Punkte, Stationen und Rang der teilnehmenden Teams gab es ebenfalls nicht „Da dachten wir uns: Das geht anders!“.

Geringerer Arbeitsaufwand und mehr Transparenz

Zurück bei der Arbeit, machte sich das Team daran, ihre Idee in die Realität umzusetzen. „Als IT-Unternehmensberatung ist die digitale Transformation unser tägliches Brot. Deshalb haben wir den Prozess überprüft und eine passende Anwendung entwickelt, mit der wir die Bremer Herzolympiade unterstützen“, berichtet Lamare. Die webbasierten Mobilanwendung der PTSGroup ist nun auf allen Mobiltelefonen der Schiedsrichter zu finden. Sie erfasst aber nicht nur die Daten der Teams, sondern kommuniziert auch mit einer eigens eingerichteten Datenbank. Die Auswertung der Daten erfolgt automatisch durch die Anwendung. Eine Livetabelle über den aktuellen Zwischenstand steht den Teams auf mehreren großen Bildschirmen zur Verfügung.

„Die App der PTSGroup ist für nicht nur für uns, sondern auch die Teilnehmer eine tolle Neuerung: Immer auf dem aktuellen Stand sein und zu wissen wo das eigene Team steht, steigert die Motivation. Und uns erleichtert die Digitalisierung des Prozesses die Arbeit enorm,“ ist die Organisatorin der Herzolympiade, Janina Stehmeier, überzeugt.

Kleines Projekt, große Wirkung

Das Beispiel der Bremer Herzolympiade zeigt: Schon kleine Digitalisierungsprojekte haben für Unternehmen und Organisationen einen großen Effekt. Eine mobile Lösung mit den passenden Prozessen spart Zeit bei der Datenverarbeitung und -auswertung. Daneben erhöhen innovative Anwendungen die Motivation der Mitarbeiter. Die PTSGroup unterstützt seit längerem die digitale Transformation in unterschiedlichen Unternehmen. Mit ihrer App für das mobile Auftragsmanagement „Smart Work“ hat die PTSGroup unter anderem den Bundesinnovationspreis 2017 gewonnen. Bei der Entwicklung der App für die Herzolympiade konnte die PTSGroup auf diese Erfahrungen aus früheren Projekten zurückgreifen.

#MannschaftsMittwoch Nr. 25 mit SAP-Berater Jan

SAP-Berater Jan

Wer bei der PTSGroup auf der Suche nach einem Experten für die praktische Umsetzung für eine Idee rund um das Thema Internet of Things ist, der fragt am besten Jan. Oft findet man ihn in unserem hauseigenen IoT-Lab, wo er an den neusten Protoytpen herumwerkelt. Wie Jan sein Interesse am Internet of Things entdeckt hat und was er sonst noch so bei uns macht, erfahrt ihr am #MannschaftsMittwoch Nr. 25.

Hey Jan, wie lange bist du schon bei der PTSGroup und wie hast du den Weg hierher gefunden?

Dass ich zur PTS Consulting [Gesellschaft der PTSGroup, Anm. d. Red.] gekommen bin, ist ziemlich genau zwei Jahre jetzt her und war im April 2015. Ich habe mich zu dem Zeitpunkt nach einem neuen Job umgesehen und bin über persönliche Kontakte auf die PTSGroup gestoßen. Mir wurde da schon gesagt, dass die PTSGroup und ich sehr gut zusammenpassen könnten. Das Unternehmen hat auf mich auch sofort einen sehr sympathischen Eindruck gemacht. Ich wollte nach Möglichkeit in einem jungen und dynamischen Team arbeiten. Das konnte mir die PTSGroup bieten und deswegen habe ich mich als SAP-Berater und Entwickler beworben.

Wie sieht deine Arbeit bei der PTSGroup aus?

Das ist gar nicht so einfach zu beantworten, denn ich stecke in vielen Bereichen drin. Hauptsächlich bin ich SAP-Berater und Entwickler. Mein Schwerpunkt liegt dabei auf SAP Fiori und SAP HANA. Daneben bin ich hier im Unternehmen für das Thema Internet of Things (IoT) zuständig und betreue unsere Kunden dahingehend. Derzeit richten wir zusammen mit einem Kunden einen Showroom ein, indem die gemeinsam entwickelten Ideen präsentiert werden. Dazu gehört zum Beispiel eine automatisierte Lichtsteuerung, Luft- und Temperatursteuerungen und Alarmgeber.

In Berührung mit dem Internet of Things bin ich durch eines meiner Hobbies gekommen. Ich bin seit fünf Jahren Mitglied im Oldenburger Hackspace bzw. Makespace. Deshalb habe ich auch dabei mitgeholfen unser unternehmenseigenes IoT-Lab aufzubauen und einzurichten. Wir können nun selbst Prototypen entwickeln und ich kann mein Freizeitinteresse auch auf die Arbeit übertragen. Momentan arbeiten wir beispielsweise an einer einfachen und günstigen Datenbrille. Wenn neben all dem noch Zeit übrig ist, spiel ich hier gerne das Mädchen für alles.

Was macht dir an deiner Arbeit besonders viel Spaß?

Mir gefällt besonders, dass meine Arbeit nie gleich ist. Ich betreue ganz unterschiedliche Themen und habe dementsprechend auch sehr unterschiedliche Kunden mit ganz verschiedenen Anforderungen. Ich weiß morgens oft nicht, was der Tag bringen wird. Das macht meine Arbeit so interessant.

Auch mein Team trägt dazu bei, dass mir die Arbeit Spaß macht. Wir unterstützen uns alle gegenseitig und pflegen einen sehr entspannten und lockeren Umgang miteinander.

Wenn du dein Leben mit einem Film[titel] beschreiben müsstest, welcher wäre das?

Ich habe mich für die Serie „MythBusters“ entschieden. In der Serie stehen die Mythbusters immer wieder vor neuen Aufgaben, die gelöst werden müssen. Und wenn etwas nicht klappt, dann wird so lange probiert, bis es irgendwann funktioniert. Das beschreibt den Alltag als Entwickler ziemlich gut.

Vielen Dank an Jan!

 

IT-Roundtable – Lücken in der Digitalisierungsstrategie schließen

„Das Thema Automatisierung im Rechnungswesen klingt nicht gerade sexy, ist aber spannender als man denkt.“ Mit ihrer Einschätzung hatte Birgit Berking, Senior Management Consultant bei der PTSGroup, nicht nur Lacher auf ihrer Seite, sondern auch die Zustimmung der Teilnehmer des ersten PTS IT-Roundtables 2017.   

Oft sind automatisierte Prozesse aus dem Finanz- und Rechnungswesen gute Ideengeber für weitere Bereiche im Unternehmen und können als Vorreiter oder Wegbereiter gelten. Die Digitalisierung sowie Automatisierung nimmt bspw. einen positiven Einfluss auf die Materialwirtschaft. Durch das enge Zusammenspiel von elektronischen Belegen, kann die Abwicklung mit den Lieferanten etc. z.B. in den Bereichen wie Wareneingänge, Eingangsrechnungen oder Inventuren digitalisiert werden.

IT-Roundtable als Raum für kontroverse Diskussionen

Der IT-Roundtable bietet unseren Kunden bzw. Interessenten Denkanstöße und Impulse für IT-Projekte, dient aber auch als Austausch-Forum. Als einer der Teilnehmer über seine Erfahrungen mit dem Thema Automatisierung als Leiter Rechnungswesen schildert – in seinem Unternehmen werde Automatisierung oft mit Rationalisierung gleichgesetzt – pflichten viele Teilnehmer der Beobachtung bei. Oft seien die Widerstände und Ängste beim Thema Automatisierung hoch. Diese Bedenken konnten jedoch im Kundenvortrag entkräftet werden.

Einblick in das Beratungsprojekt SAP Financial Closing Cockpit mit MVV Energie AG

Die Erfahrungen aus dem Kundenvortrag „Abschlussprozesse automatisieren und standardisieren: Use Case SAP Financial Closing Cockpit“ stellte den klaren Gewinn für alle Mitarbeiter des Finanz- und Rechnungswesens der MVV Energie AG heraus. Auch bei diesem Projekt seien im Vorfeld Befürchtungen und Zweifel geäußert worden. Doch im Verlauf der Implementierung des SAP Financial Closing Cockpit-Projekts wurden die Vorteile deutlich: Statt nicht wertschöpfender manueller Tätigkeiten können die Mitarbeiter nun Bewertungs- und Analysetätigkeiten nachgehen. Diese Zeitgewinnung konnte z.B. in einem Teilbereich durch die Reduktion im Abschlussprozess „Nebenbuchabstimmung“ durch die Reduktion von 13 Schritten auf zwei Schritte erreicht werden.

Blick ins System für Praxisbezug

Das SAP Financial Closing Cockpit war vielen der Teilnehmern des IT-Roundtables noch unbekannt. Der Blick ins System und die Erläuterungen griffen die Schilderungen aus dem vorangegangen Use Case auf und brachte Licht ins Dunkel.