Von der grünen Wiese bis zu den Wolken – SAP S/4HANA-Einführung

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PTSGroup geht mit der Einführung von SAP S/4HANA einen wichtigen Schritt Richtung Cloud

Als Innovationsunternehmen kommt man nicht umhin, mal sein eigener Kunde zu sein. Digitalisierung und Fortschritt sind keine Selbstläufer. Das eigene Know-how direkt im Haus zu haben, bietet zwar viel Potential, es muss aber auch genutzt werden. Die SAP S/4HANA Einführung im eigenen Unternehmen war für die PTSGroup mehr als die Einführung einer neuen Technologie. Die PTSGroup geht damit einen weiteren Schritt Richtung Cloud.

Unternehmen, die sowieso mit dem Gedanken spielen, ihr SAP-System zukünftig in der Cloud zu hosten, können mit der S/4HANA-Einführung „zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen“. Durch das Aufsetzten eines separaten S/4HANA-Systems in der Cloud und der vorübergehenden Weiternutzung des Alt-Systems, ist die Funktionsfähigkeit der Geschäftsprozesse während des gesamten Projektes gewährleistet. Ausfälle in der Produktivität müssen Unternehmen nicht befürchten. Die Hardware aus der Cloud birgt zudem den Vorteil, dass Unternehmen Wartung und Aktualisierung an den Cloud Anbieter abtreten und sich auf ihre Kernprozesse konzentrieren können. Auch ohne zusätzlichen Arbeitsaufwand bleibt das System immer auf dem neusten Stand. Nicht genutzte Entwicklungs- und Qualitätssicherungssysteme können per App heruntergefahren werden, um Einsparungen bei den Betriebskosten zu erzielen.

Von SAP ECC 6.0 zu SAP S/4HANA

Die Ausgangssituation der PTSGroup ist mit vielen anderen Unternehmen vergleichbar. Das SAP-System war zum damaligen Zeitpunkt ein ECC 6.0, EHP 7 und als Zwischenschritt bereits auf die HANA Datenbank migriert worden. Die Anforderungen der Geschäftsprozesse spiegelten sich im Umfang des Systems wieder. Mehrere Umsysteme (wie der Eingangsrechnungs-Workflow mit smartINVOICE, das Dokumentenarchiv ELO, Omnitracker als Ticketsystem für die Betriebskundenabwicklung und die Internetplattform HRworks zur Reisekostenabrechnung) ergänzten das Core SAP-System. Hinzu kam der Einsatz der Module FI, CO, PS, SD und CATS zur Abbildung der Projektabrechnung.

Never change a running system?

Viele Unternehmen arbeiten auch mit ihrer bisherigen SAP-Software zufriedenstellend. Dies erhöht nicht gerade den Druck zur Migration auf S/4HANA. Getreu dem Motto „Never change a running system“, sind die Vorteile, die S/4HANA Unternehmen bringen soll, oft nicht so klar und allgemeingültig definierbar, dass Unternehmen den Sprung ins kalte Wasser wagen. Dabei soll bis 2025 der Support für das alte SAP ERP eingestellt werden.

Die PTSGroup hat sich der Herausforderung S/4HANA gestellt. Das liegt nicht zuletzt an dem Erfahrungsgewinn für nachfolgende Kundenprojekte, der Ableitung von Templates für effizientes Projektvorgehen und dem Erkennen von technischen Herausforderungen in Bezug auf S/4HANA. Ein Hauptgrund ist jedoch die Strategie der PTSGroup: „PTS goes Cloud“. S/4HANA bildet in dieser Konstellation das Kernstück, denn der Weg zu den Wolken ist weit und wo startet es sich besser als von einem gefestigten Boden?

Aufbruch in die neue Welt

Bevor es losgehen konnte, musste die PTSGroup eine Grundsatzfrage klären: Sollte die Umstellung auf S/4HANA als Umbau des bestehenden Systems erfolgen oder als ein kompletter Neuanfang? Welcher Weg würde zum Ziel führen: Greenfield oder Brownfield?

Um die Altlasten des Systems hinter sich zu lassen und mit einem bereinigten System durchzustarten, war die „grüne Wiese“ mit anschließender Datenübernahme das Mittel der Wahl. Die Cloud-Strategie spielte maßgeblich in diese Wahl hinein. Die PTSGroup setzte während des Projektes ein separates System in der Cloud auf, sodass der tägliche Betrieb des produktiven Systems zu keinem Zeitpunkt gefährdet war. Durch den Besitz des notwendigen Know-hows, konnte die PTSGroup den Aufwand und die Komplexität der gesamten S/4HANA-Umstellung gut überblicken.

Mit Vollgas zum Ziel

Die PTSGroup hatte sich das Ziel gesetzt, einen unterjährigen Übergang in die neue Welt umzusetzen. Die damit verbundene Laufzeit des Projektes war knapp bemessen. In dieser Zeit sollte die Anbindung an die Umsysteme und eine komplette Restrukturierung des Rechnungswesens erfolgen. Hinzu kamen die Abbildung der kundenbezogenen Auftragsabrechnung und die Verpflanzung der Serverinfrastruktur in Microsoft Azure.

Um schnell zum Ziel zu kommen, entschied sich die PTSGroup für ein agiles Projektvorgehen. Ganz im Stile eines Hackathons im SAP-Umfeld, schloss sich das Projektteam zu Beginn für eine Woche zusammen ein und gaben Vollgas. Die getroffenen Beschlüsse wurden sofort verwirklicht. Um die Updatesicherheit für zukünftige SAP-Releases zu gewährleisten, setzte die PTSGroup ihre Geschäftsprozesse im SAP Standard um. Nur die notwendigen Eigenentwicklungen, bei denen es sich ausschließlich um ausprogrammierte User-Exits handelte, wurden übernommen.

Eine neue Welt ist nicht genug – SAP und Microsoft als perfekte Kombination

Die Kombination von S/4HANA und Microsoft Cloud bedeutet nicht den Aufbruch in nur eine neue Welt. Sie bedeutet den Aufbruch in gleich zwei neue Welten. Dabei ist die Frage nach Microsoft und SAP keine Entweder-oder-Entscheidung. Mit der Kombination aus S/4HANA und Azure profitieren Unternehmen von den Vorteilen beider Technologien. Diese als das Mittel zum Zweck zu sehen, hilft dabei, die beste Lösung zu finden – unabhängig von der technischen Umsetzung.

Ihr Ansprechpartner


PTSGroup_Bernhard Idé_Senior Sales Manager

Bernhard Idé
Senior Sales Manager
Telefon: +49 421 43810-103
E-Mail: b.ide@ptsgroup.de

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